Thorgar Grumbeard: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Der schlechteste Schüler in [[Wedgehdge]] === | |||
Der Weg war für ihn sehr hart und lang, doch seine Wille war Stark und Bereit für die [[Schule der weißen Heide]]. Er kam an und wurde Schüler von [[Aelthara Zyphranis]]. Er strengte sich an, studierte die gesamte Bibiliothek auswendig... Doch einen Zauber hatte er nie hin bekommen. | |||
Die Schule der weißen Heide war berühmt für ihre strenge Disziplin und ihren Ruf, nur die begabtesten Schüler zu Meistern der Magie zu formen. Doch diese Schule hatte auch eine dunkle Seite: Diejenigen, die den hohen Ansprüchen nicht gerecht wurden, wurden mit Hohn und Spott gestraft, bis sie selbst das Studium aufgaben. | |||
Unter den Lehrern galt der berüchtigte Aelthara Zyphranis, ein Meister der Arkanen Künste, als der gnadenloseste. Er war für seinen scharfen Verstand und seine ebenso scharfe Zunge bekannt. Aelthara hatte ein besonderes Auge auf den jungen Zwergen Thorgar Grumbeard geworfen, einen unbeholfenen und unsicheren Schüler, der trotz seines guten Willens kaum Fortschritte machte. | |||
Der Plan | |||
Eines regnerischen Nachmittags, während die Schüler in der großen Halle der Schule versammelt waren, verkündete Aelthara mit einem süffisanten Lächeln: | |||
„Heute, meine geschätzten Schüler, werden wir Zeugen eines Wunders! Thorgar Grumbeard, unser eifriger, aber erfolgloser Freund, wird sich daran versuchen, einen Zauber zu wirken, der nur die wahrhaft Begabten meistern können.“ | |||
Die anderen Schüler starrten Thorgar an, einige kicherten leise, andere grinsten spöttisch. Thorgar selbst wurde rot im Gesicht, doch er wagte es nicht, dem mächtigen Erzmagier zu widersprechen. | |||
„Kommt, Thorgar,“ sagte Aelthara und winkte ihn zu sich. „Heute wirst du uns alle überraschen.“ | |||
Die Täuschung | |||
Aelthara stellte Thorgar in die Mitte des Raumes und sprach mit einer übertriebenen Feierlichkeit: | |||
„Der Zauber, den du gleich wirken wirst, ist der Flammende Stern, eine Magie, die die Energie der Arkanen Sphären in eine leuchtende Kugel verwandelt.“ | |||
Thorgar nickte nervös. „Aber, Meister… ich… ich habe diese Magie noch nie gelernt.“ | |||
Aelthara schüttelte den Kopf. „Du brauchst nur den Glauben, mein Junge. Glauben, und diese Worte: Ignis Astra!. Sprich sie laut, und halte deine Hände hoch.“ | |||
Thorgar tat wie geheißen. Er schloss die Augen, murmelte die Worte und hielt die Hände zitternd vor sich. Unbemerkt von ihm murmelte Aelthara selbst eine Zauberformel und erschuf eine funkelnde Flammenkugel in der Luft, die über Thorgars Händen zu schweben begann. | |||
Die Schüler starrten mit großen Augen, einige klatschten sogar. „Er hat es geschafft!“ rief jemand. | |||
Thorgar öffnete die Augen, seine Kiefer klappte vor Erstaunen herunter. „Ich… ich kann zaubern!“ | |||
Der Fall | |||
Doch Aelthara hob die Hände, und mit einem einzigen Wink ließ er die Flammenkugel in einem Schauer aus glühenden Funken vergehen. Die Klasse brach in Gelächter aus. | |||
„Du? Zaubern?“ höhnte Aelthara, seine Stimme triefte vor Hohn. „Das war mein Zauber, du einfältiger Zwerg! Glaubst du wirklich, jemand wie du könnte jemals die Geheimnisse der Magie beherrschen?“ | |||
Thorgar stand wie versteinert, seine Hände immer noch erhoben. Die Schüler lachten, manche zeigten mit Fingern auf ihn, und Aelthara setzte nach: „Die Schule der weißen Heide ist kein Ort für Schwächlinge und Tölpel. Du solltest lieber in den Bergen bleiben und Steine klopfen – das scheint eher deine Berufung zu sein.“ | |||
Das Gelächter schwoll an, hallte durch die Halle und schnitt Thorgar ins Herz. | |||
Der Abschied | |||
Noch in dieser Nacht packte Thorgar seine wenigen Habseligkeiten und verließ die Schule der weißen Heide. Regen prasselte auf sein Gesicht, als er den langen Weg ins Tal hinabstieg. Seine Enttäuschung brannte tief in seiner Brust, doch sie wandelte sich langsam in etwas anderes – eine kalte, feste Entschlossenheit. | |||
Während die Schüler der Schule und Aelthara Zyphranis sich über den misslungenen Zwergenschüler lustig machten, schwor Thorgar, dass er zurückkehren würde. Nicht als Schüler, sondern als etwas, das sie alle fürchteten. | |||
„Ihr habt mich gedemütigt,“ murmelte er leise in die Nacht. „Aber eines Tages… werdet ihr meinen Namen flüstern. Und es wird kein Lachen mehr geben.“ | |||
Version vom 8. Januar 2025, 14:52 Uhr
Der Anfang
Thorgar Grumbeard wurde am 34.Umbryos.5.3056 in der Eiserne Pforte geboren. Der Vater war Durngar Grumbeard und die Mutter Bryndra Grumbeard lebten schon lange in der Eiserne Pforte und dienten ihnen. Er wuchs dort zusammen mit seinen Geschwistern: Durkan Grumbeard und Brynja Grumbeard auf.
Sie lebten ziemlich nahe am Tor Karag Dunhar, da der Vater dort Hauptmann war.
Erste Berührungspunkt mit Magie
Erlebnisse mit Durkan: Die verlorene Expedition
Als Thorgar jung war, begleitete er seinen älteren Bruder Durkan auf einer Patrouille in die Nähe von Karag Mor, der verlassenen Mine voller Geheimnisse und Gefahren. Während dieser Reise stießen sie auf einen alten Runenstein, der noch von magischer Energie pulsierte. Durkan wusste in etwa was dies für ein Stein war, er hatte großen respekt, gar Angst vor Magie. Trotzdem wusste er, wie alt dieser war und wie wertvoll für einen Händler. Er ließ Thorgar den Stein einstecken, um ihn zu verkaufen. Als Thorgar den Stein nahm, fühlte er eine Kraft die er noch die zuvor gespürt habe. Ein Fluss an Gefühlen kam durch den Körper, immer wenn er den Stein anfasste. Er lügte seinen Bruder an, dass er den Stein verloren hatte, doch eigentlich hatter er ihn tief in seinen Taschen versteckt. Immer wenn es ihm schlecht ging, holte er diesen Stein und fühlte sich danach gut.
Erlebnisse mit Brynja
Eines Tages ging Thorgar zur Schmiede Karag Monha, wo er seinen Vater antreffen wollte. Er fand jedoch seine Schwester wieder, welches etwas zu verborgen hatte. Er gewann ihr vertrauen und zeigte ihm woran sie arbeitete. Sie hat alte Runden in Schwertern geschmiedet und mit Zaubern belegt. Thorgar war überrascht, dass seine Schwester so was konnte. Er war beeindruckt aber auch traurig zugleich. Er selber hatte es nie geschafft, etwas wirkliches zu Zaubern, geschweige Runen mit Macht zu verleihen. Zudem hat dies ihm Wütend gemacht, er nahm die Schwerter und schrie seine Schwester an, es sei zu Gefährlich und ihr Vater würde dies niemals erlauben. Die Schwester wich zurück und Thorgar nahm alles Magische an sich. Aber er wollte es nicht weg werfen, sondern für sich aufbewahren.
Er studierte lange alle Möglichen Runen, die die Schwester auf die Schwerter geschmiedet hatte. Manche schienen auch zu funktionieren. Er versuchte selber die Magie zu verstehen, was ihm aber nicht gelang. Er fühlte immer mehr Hass auf seine Schwester, als alles andere, da Sie sowas schönes (in seinen Augen) machen konnte und er nicht.
Das treffen mit Altheron Malistaire
Zu den Feiern der Nebelnacht (2.Umbryos.14.3056) traf Throgar auf einen Magier Namens Altheron Malistaire. Dieser war im Visier eines Taschendiebes, den Throgar bemerkte und aufhielt. Zum Dank lad Altheron Malistaire im auf ein Bier ein. Thorgar war ganz glücklich einen Magier zu sehen und sogar direkt mit ihm sprechen zu können. Er löcherte ihn über alles was im Einfiel, besonders aber wie Magie genau funktionierte. Altheron Malistaire erkannte die Wissbegierigkeit und die Faszination von Throgar, erkannte aber auch das er nicht Magisch ist und nie sein wird. Trotzdem verkaufte er Thorgar ein Platz in der Schule der weißen Heide, wo er selber gelernt hat.
Er nahm diesen Platz an, musste nur sein gesamtes Erspartis dafür Opfern. Dies war ihm egal, denn er wollte endlich zu einer Schule und Magie erlernen. Er rannte nach Hause, packte seinen Sachen und ging einfach weg. Er wusste, dass seine Mutter und Vater nicht sehr viel davon halten würden.
Die Reise nach Wedgehdge
Throgar hat noch nie solch eine Reise gemacht, er hat zudem auch das dümmste eingepackt. Er war nicht vorbereitet, in der Wildnis zu schlafen, Essen zu kochen gar zu Überleben. Ein einziger Regenschauer konnte sein gesamtes Lager lahm legen. Durchnässt und am frieren hat er aber einen langen Weg geschafft. Er studierte drei Bücher in und auswendig, welche Altheron Malistaire ihm gegeben hatte:
- Die Flüsternden Sterne: Ursprung der Magie
- Das Echo der Ersten: Magie im Blut
- Das Geflecht der Welt: Die Webkunst der Magie
Der schlechteste Schüler in Wedgehdge
Der Weg war für ihn sehr hart und lang, doch seine Wille war Stark und Bereit für die Schule der weißen Heide. Er kam an und wurde Schüler von Aelthara Zyphranis. Er strengte sich an, studierte die gesamte Bibiliothek auswendig... Doch einen Zauber hatte er nie hin bekommen.
Die Schule der weißen Heide war berühmt für ihre strenge Disziplin und ihren Ruf, nur die begabtesten Schüler zu Meistern der Magie zu formen. Doch diese Schule hatte auch eine dunkle Seite: Diejenigen, die den hohen Ansprüchen nicht gerecht wurden, wurden mit Hohn und Spott gestraft, bis sie selbst das Studium aufgaben.
Unter den Lehrern galt der berüchtigte Aelthara Zyphranis, ein Meister der Arkanen Künste, als der gnadenloseste. Er war für seinen scharfen Verstand und seine ebenso scharfe Zunge bekannt. Aelthara hatte ein besonderes Auge auf den jungen Zwergen Thorgar Grumbeard geworfen, einen unbeholfenen und unsicheren Schüler, der trotz seines guten Willens kaum Fortschritte machte.
Der Plan Eines regnerischen Nachmittags, während die Schüler in der großen Halle der Schule versammelt waren, verkündete Aelthara mit einem süffisanten Lächeln: „Heute, meine geschätzten Schüler, werden wir Zeugen eines Wunders! Thorgar Grumbeard, unser eifriger, aber erfolgloser Freund, wird sich daran versuchen, einen Zauber zu wirken, der nur die wahrhaft Begabten meistern können.“
Die anderen Schüler starrten Thorgar an, einige kicherten leise, andere grinsten spöttisch. Thorgar selbst wurde rot im Gesicht, doch er wagte es nicht, dem mächtigen Erzmagier zu widersprechen.
„Kommt, Thorgar,“ sagte Aelthara und winkte ihn zu sich. „Heute wirst du uns alle überraschen.“
Die Täuschung Aelthara stellte Thorgar in die Mitte des Raumes und sprach mit einer übertriebenen Feierlichkeit: „Der Zauber, den du gleich wirken wirst, ist der Flammende Stern, eine Magie, die die Energie der Arkanen Sphären in eine leuchtende Kugel verwandelt.“
Thorgar nickte nervös. „Aber, Meister… ich… ich habe diese Magie noch nie gelernt.“
Aelthara schüttelte den Kopf. „Du brauchst nur den Glauben, mein Junge. Glauben, und diese Worte: Ignis Astra!. Sprich sie laut, und halte deine Hände hoch.“
Thorgar tat wie geheißen. Er schloss die Augen, murmelte die Worte und hielt die Hände zitternd vor sich. Unbemerkt von ihm murmelte Aelthara selbst eine Zauberformel und erschuf eine funkelnde Flammenkugel in der Luft, die über Thorgars Händen zu schweben begann.
Die Schüler starrten mit großen Augen, einige klatschten sogar. „Er hat es geschafft!“ rief jemand.
Thorgar öffnete die Augen, seine Kiefer klappte vor Erstaunen herunter. „Ich… ich kann zaubern!“
Der Fall Doch Aelthara hob die Hände, und mit einem einzigen Wink ließ er die Flammenkugel in einem Schauer aus glühenden Funken vergehen. Die Klasse brach in Gelächter aus.
„Du? Zaubern?“ höhnte Aelthara, seine Stimme triefte vor Hohn. „Das war mein Zauber, du einfältiger Zwerg! Glaubst du wirklich, jemand wie du könnte jemals die Geheimnisse der Magie beherrschen?“
Thorgar stand wie versteinert, seine Hände immer noch erhoben. Die Schüler lachten, manche zeigten mit Fingern auf ihn, und Aelthara setzte nach: „Die Schule der weißen Heide ist kein Ort für Schwächlinge und Tölpel. Du solltest lieber in den Bergen bleiben und Steine klopfen – das scheint eher deine Berufung zu sein.“
Das Gelächter schwoll an, hallte durch die Halle und schnitt Thorgar ins Herz.
Der Abschied Noch in dieser Nacht packte Thorgar seine wenigen Habseligkeiten und verließ die Schule der weißen Heide. Regen prasselte auf sein Gesicht, als er den langen Weg ins Tal hinabstieg. Seine Enttäuschung brannte tief in seiner Brust, doch sie wandelte sich langsam in etwas anderes – eine kalte, feste Entschlossenheit.
Während die Schüler der Schule und Aelthara Zyphranis sich über den misslungenen Zwergenschüler lustig machten, schwor Thorgar, dass er zurückkehren würde. Nicht als Schüler, sondern als etwas, das sie alle fürchteten.
„Ihr habt mich gedemütigt,“ murmelte er leise in die Nacht. „Aber eines Tages… werdet ihr meinen Namen flüstern. Und es wird kein Lachen mehr geben.“