Thorgar Grumbeard: Unterschied zwischen den Versionen
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Das schlimmste was Passiert war, war diese Geschichte: | Das schlimmste was Passiert war, war diese Geschichte: | ||
Eines regnerischen Nachmittags, während die Schüler in der großen Halle der Schule versammelt waren, verkündete Aelthara mit einem süffisanten Lächeln: | Eines regnerischen Nachmittags, während die Schüler in der großen Halle der Schule versammelt waren, verkündete [[Aelthara Zyphranis|Aelthara]] mit einem süffisanten Lächeln: | ||
„Heute, meine geschätzten Schüler, werden wir Zeugen eines Wunders! Thorgar Grumbeard, unser eifriger, aber erfolgloser Freund, wird sich daran versuchen, einen Zauber zu wirken, der nur die wahrhaft Begabten meistern können.“ | „Heute, meine geschätzten Schüler, werden wir Zeugen eines Wunders! Thorgar Grumbeard, unser eifriger, aber erfolgloser Freund, wird sich daran versuchen, einen Zauber zu wirken, der nur die wahrhaft Begabten meistern können.“ | ||
Die anderen Schüler starrten Thorgar an, einige kicherten leise, andere grinsten spöttisch. Thorgar selbst wurde rot im Gesicht, doch er wagte es nicht, dem mächtigen Erzmagier zu widersprechen. | Die anderen Schüler starrten Thorgar an, einige kicherten leise, andere grinsten spöttisch. Thorgar selbst wurde rot im Gesicht, doch er wagte es nicht, dem mächtigen Erzmagier zu widersprechen. | ||
„Kommt, Thorgar,“ sagte Aelthara und winkte ihn zu sich. „Heute wirst du uns alle überraschen.“ | „Kommt, Thorgar,“ sagte [[Aelthara Zyphranis|Aelthara]] und winkte ihn zu sich. „Heute wirst du uns alle überraschen.“ | ||
[[Aelthara Zyphranis|Aelthara]] stellte Thorgar in die Mitte des Raumes und sprach mit einer übertriebenen Feierlichkeit: | |||
Aelthara stellte Thorgar in die Mitte des Raumes und sprach mit einer übertriebenen Feierlichkeit: | |||
„Der Zauber, den du gleich wirken wirst, ist der Flammende Stern, eine Magie, die die Energie der Arkanen Sphären in eine leuchtende Kugel verwandelt.“ | „Der Zauber, den du gleich wirken wirst, ist der Flammende Stern, eine Magie, die die Energie der Arkanen Sphären in eine leuchtende Kugel verwandelt.“ | ||
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Aelthara schüttelte den Kopf. „Du brauchst nur den Glauben, mein Junge. Glauben, und diese Worte: Ignis Astra!. Sprich sie laut, und halte deine Hände hoch.“ | Aelthara schüttelte den Kopf. „Du brauchst nur den Glauben, mein Junge. Glauben, und diese Worte: Ignis Astra!. Sprich sie laut, und halte deine Hände hoch.“ | ||
Thorgar tat wie geheißen. Er schloss die Augen, murmelte die Worte und hielt die Hände zitternd vor sich. Unbemerkt von ihm murmelte Aelthara selbst eine Zauberformel und erschuf eine funkelnde Flammenkugel in der Luft, die über Thorgars Händen zu schweben begann. | Thorgar tat wie geheißen. Er schloss die Augen, murmelte die Worte und hielt die Hände zitternd vor sich. Unbemerkt von ihm murmelte [[Aelthara Zyphranis|Aelthara]] selbst eine Zauberformel und erschuf eine funkelnde Flammenkugel in der Luft, die über Thorgars Händen zu schweben begann. | ||
Die Schüler starrten mit großen Augen, einige klatschten sogar. „Er hat es geschafft!“ rief jemand. | Die Schüler starrten mit großen Augen, einige klatschten sogar. „Er hat es geschafft!“ rief jemand. | ||
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Thorgar öffnete die Augen, seine Kiefer klappte vor Erstaunen herunter. „Ich… ich kann zaubern!“ | Thorgar öffnete die Augen, seine Kiefer klappte vor Erstaunen herunter. „Ich… ich kann zaubern!“ | ||
Doch [[Aelthara Zyphranis|Aelthara]] hob die Hände, und mit einem einzigen Wink ließ er die Flammenkugel in einem Schauer aus glühenden Funken explodieren vor Thorgar. Mit einem lauten Knall wurde Thorgar nach hinten geschleudert, [[Aelthara Zyphranis|Aelthara]] hatte einen Schutz Zauber bereits vorbereitet, der ihn Schütze. Thorgars Bart brannte, schnell hob er ein Eimer Wasser hoch und tunkte sein Kopf in den Eimer. Was er bei der Hektik unterging war, dass das der Eimer von den Pferden war... | |||
Doch Aelthara hob die Hände, und mit einem einzigen Wink ließ er die Flammenkugel in einem Schauer aus glühenden Funken | |||
„Du? Zaubern?“ höhnte Aelthara, seine Stimme triefte vor Hohn. | „Du? Zaubern?“ höhnte Aelthara, seine Stimme triefte vor Hohn. "Glaubst du wirklich, jemand wie du könnte jemals die Geheimnisse der Magie beherrschen?“ | ||
Thorgar | Thorgar lag wie versteinert da. Sein Bart war halb abgefackelt und er hatte Verbrennungen im Gesicht. Die Schüler lachten, manche zeigten mit Fingern auf ihn, und [[Aelthara Zyphranis|Aelthara]] setzte nach: „Die Schule der weißen Heide ist kein Ort für Schwächlinge und Tölpel. Du solltest lieber in den Bergen bleiben und Steine klopfen – das scheint eher deine Berufung zu sein.“ | ||
Das Gelächter schwoll an, hallte durch die Halle und schnitt Thorgar ins Herz. | Das Gelächter schwoll an, hallte durch die Halle und schnitt Thorgar ins Herz. | ||
Noch in dieser Nacht packte Thorgar seine wenigen Habseligkeiten und verließ die Schule der weißen Heide. Regen prasselte auf sein Gesicht, als er den langen Weg ins Tal hinabstieg. Seine Enttäuschung brannte tief in seiner Brust, doch sie wandelte sich langsam in etwas anderes – eine kalte, feste Wut. | |||
Noch in dieser Nacht packte Thorgar seine wenigen Habseligkeiten und verließ die Schule der weißen Heide. Regen prasselte auf sein Gesicht, als er den langen Weg ins Tal hinabstieg. Seine Enttäuschung brannte tief in seiner Brust, doch sie wandelte sich langsam in etwas anderes – eine kalte, feste | |||
Während die Schüler der Schule und Aelthara Zyphranis sich über den misslungenen Zwergenschüler lustig machten, schwor Thorgar, dass er zurückkehren würde. Nicht als Schüler, sondern als etwas, das sie alle fürchteten. | Während die Schüler der Schule und [[Aelthara Zyphranis|Aelthara]] sich über den misslungenen Zwergenschüler lustig machten, schwor Thorgar, dass er zurückkehren würde. Nicht als Schüler, sondern als etwas, das sie alle fürchteten. | ||
Version vom 8. Januar 2025, 16:01 Uhr
Der Anfang
Thorgar Grumbeard wurde am 34.Umbryos.5.3056 in der Eiserne Pforte geboren. Der Vater war Durngar Grumbeard und die Mutter Bryndra Grumbeard lebten schon lange in der Eiserne Pforte und dienten ihnen. Er wuchs dort zusammen mit seinen Geschwistern: Durkan Grumbeard und Brynja Grumbeard auf.
Sie lebten ziemlich nahe am Tor Karag Dunhar, da der Vater dort Hauptmann war.
Erste Berührungspunkt mit Magie
Erlebnisse mit Durkan: Die verlorene Expedition
Als Thorgar jung war, begleitete er seinen älteren Bruder Durkan auf einer Patrouille in die Nähe von Karag Mor, der verlassenen Mine voller Geheimnisse und Gefahren. Während dieser Reise stießen sie auf einen alten Runenstein, der noch von magischer Energie pulsierte. Durkan wusste in etwa was dies für ein Stein war, er hatte großen respekt, gar Angst vor Magie. Trotzdem wusste er, wie alt dieser war und wie wertvoll für einen Händler. Er ließ Thorgar den Stein einstecken, um ihn zu verkaufen. Als Thorgar den Stein nahm, fühlte er eine Kraft die er noch die zuvor gespürt habe. Ein Fluss an Gefühlen kam durch den Körper, immer wenn er den Stein anfasste. Er lügte seinen Bruder an, dass er den Stein verloren hatte, doch eigentlich hatter er ihn tief in seinen Taschen versteckt. Immer wenn es ihm schlecht ging, holte er diesen Stein und fühlte sich danach gut.
Erlebnisse mit Brynja
Eines Tages ging Thorgar zur Schmiede Karag Monha, wo er seinen Vater antreffen wollte. Er fand jedoch seine Schwester wieder, welches etwas zu verborgen hatte. Er gewann ihr vertrauen und zeigte ihm woran sie arbeitete. Sie hat alte Runden in Schwertern geschmiedet und mit Zaubern belegt. Thorgar war überrascht, dass seine Schwester so was konnte. Er war beeindruckt aber auch traurig zugleich. Er selber hatte es nie geschafft, etwas wirkliches zu Zaubern, geschweige Runen mit Macht zu verleihen. Zudem hat dies ihm Wütend gemacht, er nahm die Schwerter und schrie seine Schwester an, es sei zu Gefährlich und ihr Vater würde dies niemals erlauben. Die Schwester wich zurück und Thorgar nahm alles Magische an sich. Aber er wollte es nicht weg werfen, sondern für sich aufbewahren.
Er studierte lange alle Möglichen Runen, die die Schwester auf die Schwerter geschmiedet hatte. Manche schienen auch zu funktionieren. Er versuchte selber die Magie zu verstehen, was ihm aber nicht gelang. Er fühlte immer mehr Hass auf seine Schwester, als alles andere, da Sie sowas schönes (in seinen Augen) machen konnte und er nicht.
Das treffen mit Altheron Malistaire
Zu den Feiern der Nebelnacht (2.Umbryos.14.3056) traf Throgar auf einen Magier Namens Altheron Malistaire. Dieser war im Visier eines Taschendiebes, den Throgar bemerkte und aufhielt. Zum Dank lad Altheron Malistaire im auf ein Bier ein. Thorgar war ganz glücklich einen Magier zu sehen und sogar direkt mit ihm sprechen zu können. Er löcherte ihn über alles was im Einfiel, besonders aber wie Magie genau funktionierte. Altheron Malistaire erkannte die Wissbegierigkeit und die Faszination von Throgar, erkannte aber auch das er nicht Magisch ist und nie sein wird. Trotzdem verkaufte er Thorgar ein Platz in der Schule der weißen Heide, wo er selber gelernt hat.
Er nahm diesen Platz an, musste nur sein gesamtes Erspartis dafür Opfern. Dies war ihm egal, denn er wollte endlich zu einer Schule und Magie erlernen. Er rannte nach Hause, packte seinen Sachen und ging einfach weg. Er wusste, dass seine Mutter und Vater nicht sehr viel davon halten würden.
Die Reise nach Wedgehdge
Throgar hat noch nie solch eine Reise gemacht, er hat zudem auch das dümmste eingepackt. Er war nicht vorbereitet, in der Wildnis zu schlafen, Essen zu kochen gar zu Überleben. Ein einziger Regenschauer konnte sein gesamtes Lager lahm legen. Durchnässt und am frieren hat er aber einen langen Weg geschafft. Er studierte drei Bücher in und auswendig, welche Altheron Malistaire ihm gegeben hatte:
- Die Flüsternden Sterne: Ursprung der Magie
- Das Echo der Ersten: Magie im Blut
- Das Geflecht der Welt: Die Webkunst der Magie
Der schlechteste Schüler in Wedgehdge
Der Weg war für ihn sehr hart und lang, doch seine Wille war Stark und Bereit für die Schule der weißen Heide. Er kam an und wurde Schüler von Aelthara Zyphranis. Er strengte sich an, studierte die gesamte Bibiliothek auswendig... Doch einen Zauber hatte er nie hin bekommen.
Die Schule der weißen Heide war eine Schule Östlich gelegen von Athenia. Nahe der Schule war der Steinkreis Wedgehedge gelegen, der eine alte Magie aufweist. Die Schule ist durchschnittlich, es gab einige große Zauberer und normale Zauberer, die dort ausgebildet wurden. Die Schule lag in einem kleinen Tal und war wie ein Dorf aufgebaut. Jeder Lehrer, hatte ein Haus ausgestattet je nach Fach was er Unterrichtet. Die Lehrer wohnten meist über den Schulzimmern. Eine große Halle war Anlaufstelle für Versammlungen, Essen und vieles mehr. Die Schüler wohnten in kleineren Häusern mit etwa 3-4 Schüler pro Haus. Besonders waren die unterirdischen Gänge, welche nahezu jedes Haus verbunden haben.
Manche Lehrer waren beliebter als andere, doch die Meisten hassten Aelthara Zyphranis. Durch und durch ein großer Zauberer der Arkanen Künste und Krieger im Ork Aufstand. Er hatte jedoch eine klare Meinung, wer die Zauberkünste verdient und wer nicht. Er ist der festen Ansicht, dass nur Reinblütige Zauberer die wahren Zauberer waren und alle anderen "Abfall" sind. Dies hat man auch an seinem Unterricht bemerkt, dass Reinblütige Zauberer besser benotet wurden als die anderen. Leider geriert Thorgar genau an diesen Lehrer, als Mentor. Aelthara erkannte schnell, dass Thorgar nicht Zaubern konnte und spielte mit ihm seit Anfang an. Er dachte sich dumme Aufgaben und Rituale aus, die Thorgar machen musste. Dies war reine Belustigung für ihn und seine Schüler.
Das schlimmste was Passiert war, war diese Geschichte:
Eines regnerischen Nachmittags, während die Schüler in der großen Halle der Schule versammelt waren, verkündete Aelthara mit einem süffisanten Lächeln: „Heute, meine geschätzten Schüler, werden wir Zeugen eines Wunders! Thorgar Grumbeard, unser eifriger, aber erfolgloser Freund, wird sich daran versuchen, einen Zauber zu wirken, der nur die wahrhaft Begabten meistern können.“
Die anderen Schüler starrten Thorgar an, einige kicherten leise, andere grinsten spöttisch. Thorgar selbst wurde rot im Gesicht, doch er wagte es nicht, dem mächtigen Erzmagier zu widersprechen.
„Kommt, Thorgar,“ sagte Aelthara und winkte ihn zu sich. „Heute wirst du uns alle überraschen.“
Aelthara stellte Thorgar in die Mitte des Raumes und sprach mit einer übertriebenen Feierlichkeit: „Der Zauber, den du gleich wirken wirst, ist der Flammende Stern, eine Magie, die die Energie der Arkanen Sphären in eine leuchtende Kugel verwandelt.“
Thorgar nickte nervös. „Aber, Meister… ich… ich habe diese Magie noch nie gelernt.“
Aelthara schüttelte den Kopf. „Du brauchst nur den Glauben, mein Junge. Glauben, und diese Worte: Ignis Astra!. Sprich sie laut, und halte deine Hände hoch.“
Thorgar tat wie geheißen. Er schloss die Augen, murmelte die Worte und hielt die Hände zitternd vor sich. Unbemerkt von ihm murmelte Aelthara selbst eine Zauberformel und erschuf eine funkelnde Flammenkugel in der Luft, die über Thorgars Händen zu schweben begann.
Die Schüler starrten mit großen Augen, einige klatschten sogar. „Er hat es geschafft!“ rief jemand.
Thorgar öffnete die Augen, seine Kiefer klappte vor Erstaunen herunter. „Ich… ich kann zaubern!“
Doch Aelthara hob die Hände, und mit einem einzigen Wink ließ er die Flammenkugel in einem Schauer aus glühenden Funken explodieren vor Thorgar. Mit einem lauten Knall wurde Thorgar nach hinten geschleudert, Aelthara hatte einen Schutz Zauber bereits vorbereitet, der ihn Schütze. Thorgars Bart brannte, schnell hob er ein Eimer Wasser hoch und tunkte sein Kopf in den Eimer. Was er bei der Hektik unterging war, dass das der Eimer von den Pferden war...
„Du? Zaubern?“ höhnte Aelthara, seine Stimme triefte vor Hohn. "Glaubst du wirklich, jemand wie du könnte jemals die Geheimnisse der Magie beherrschen?“
Thorgar lag wie versteinert da. Sein Bart war halb abgefackelt und er hatte Verbrennungen im Gesicht. Die Schüler lachten, manche zeigten mit Fingern auf ihn, und Aelthara setzte nach: „Die Schule der weißen Heide ist kein Ort für Schwächlinge und Tölpel. Du solltest lieber in den Bergen bleiben und Steine klopfen – das scheint eher deine Berufung zu sein.“
Das Gelächter schwoll an, hallte durch die Halle und schnitt Thorgar ins Herz.
Noch in dieser Nacht packte Thorgar seine wenigen Habseligkeiten und verließ die Schule der weißen Heide. Regen prasselte auf sein Gesicht, als er den langen Weg ins Tal hinabstieg. Seine Enttäuschung brannte tief in seiner Brust, doch sie wandelte sich langsam in etwas anderes – eine kalte, feste Wut.
Während die Schüler der Schule und Aelthara sich über den misslungenen Zwergenschüler lustig machten, schwor Thorgar, dass er zurückkehren würde. Nicht als Schüler, sondern als etwas, das sie alle fürchteten.